• Bild typisch Menorca

    Typisch Menorca - blaues Meerwasser, viel grün und braun-rötliche Erde

  • der Hafen in Mahon

    Ein Blick auf den Hafen in Mahon

  • Foto der Landschaft von Menorca

    Auf Menorca finden sich noch viele naturbelassene Landschaften

Meine Menorca Urlaub Tipps


Menorca gilt als Geheimtipp für Urlauber, die sich auf ein angenehmes Klima und Erholung inmitten einer traumhafter Landschaft freuen. Kenner schätzen die idyllischen Badebuchten und die romantischen Städte und Dörfer mit ihren freundlichen Bewohnern. Die östlichste und zugleich nördlichste Insel der Balearen besitzt ihren ganz persönlichen Charme, den sie sich glücklicherweise bis heute bewahren konnte. Anders als Mallorca, wurde Menorca erst relativ spät für den Fremdenverkehr erschlossen. Es erfolgte keine großangelegte Bebauung mit riesigen Hotelanlagen. Naturbelassene Landschaften und malerische Fischerdörfer blieben erhalten. Der Name Menorca resultiert noch aus der römischen Epoche. Damals wurde die Insel Minórica genannt, was übersetzt "die Kleine" bedeutet. Mit 694 km² ist Menorca nach Mallorca die zweitgrößte Insel der Balearen. Die an eine Bohne erinnernde Fläche weist eine maximale Länge von 50 km und Breiten zwischen 10 und 19 km auf.


Menorca Urlaub und Ferien Tipps

Die landschaftliche Vielfalt von Menorca

Die meisten Urlauber, vor allem Familien mit Kindern, zieht es an die Südküste mit ihren feinsandigen Stränden. Hier dominieren zwei Farben: der reinweiße Sand und das türkisfarbene Meer. Die zerklüftete Nordküste mit ihren tiefen Buchten präsentiert sich in einem bunten Farbenspiel, in dem goldglitzernder Sand, grauer Schiefer, gelber Jura und rötlicher Sandstein überwiegen. Das Meer schillert dort von smaragdfarben bis azurblau. Im Süden bläst der Wind nicht so stark wie an der Nordküste, wo sich die Surfer einfinden. Das Inselinnere besteht vorwiegend aus urwüchsiger Landschaft und Feldern, die von Steinmauern umsäumt sind.


Die Vergangenheit Menorcas

Die Balearen entstanden in der Kreidezeit als Verlängerung zum andalusischen Faltengebirge. Erst später im Tertiär unterbrachen tektonische Erdverschiebungen die Verbindung zum Festland. Menorca kann eine reichhaltige kulturelle Geschichte vorweisen. Archäologische Funde belegen, dass auf Menorca in der Jungsteinzeit vor etwa 8000 Jahren bereits Menschen lebten. Die archäologische Ausgrabungsstätte Trepucó im Süden von Menorca wird der Bronzezeit (1.500 bis 1.300 v. Chr.) zugeordnet. Sie ist mit insgesamt 5000 m² Fläche die größte von mehreren prähistorischen Stätten aus der Megalithkultur. Im Westen der Insel stießen Archäologen auf Höhlen aus der Spätbronzezeit mit noch unberührten vorgeschichtlichen Grabstätten. Aufgrund der strategischen Lage war Menorca für viele antike Völker äußerst interessant. Sowohl Griechen und Römer als auch Karthager, Punier, Mauren und Phönizier betraten Menorcas Boden. Der Reichtum an archäologischen Funden und Bauwerken fasziniert alle, denen Altertumskunde Freude bereitet.

Natur pur erleben

Menorca und alle vorgelagerten Inseln wurden 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt, um die Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren zu erhalten. Nahezu 50 % der Insel stehen unter Naturschutz, weshalb es noch viele wilde Strände und natürlich gebliebene Areale gibt. Menorca eignet sich hervorragend für ausgedehnte Wanderungen. Die Pfade, die größtenteils nicht mit dem Auto passiert werden können, führen an abgelegten Badebuchten, Steilküsten, Schluchten, blühenden Wiesen und Anhöhen mit Panoramaausblicken vorbei. Zwischendurch schenken Pinienhaine und Eichenwäldchen Schatten. Nicht nur Wanderer, auch Radfahrer und Reiter können die Insel bis ins Detail erkunden. Wassersportler sind beim Schwimmen, Tauchen, Surfen und Segeln in ihrem Element. Die deftige menorquinische Küche sorgt für die nötige Stärkung. Als Spezialität wird der Mahón-Menorca-Käse angesehen, der nur auf Menorca hergestellt wird.

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